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Ausland Von der Bescheid-Redaktion aus der Morgenausgabe vom

Israel-Wahl: Prognosen ohne klaren Sieger

Wahlbeteiligung bis 19 Uhr: 74,3 Prozent – 2022 zur selben Zeit 66,3.

Archivbild zu „Israel-Wahl: Prognosen ohne klaren Sieger“
Foto (Ausschnitt): יהב טרודלר (Yahav Trudler - Yahav Studio‬‏) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild

Nach der Parlamentswahl in Israel am Dienstag, 27. Oktober, steht nach den ersten Prognosen kein Sieger fest. Weder Ministerpräsident Benjamin Netanjahu noch sein wichtigster Herausforderer Gadi Eisenkot kann demnach mit einer Mehrheit in der Knesset rechnen, dem israelischen Parlament mit 120 Sitzen, berichtete die tagesschau.

Die Prognosen widersprechen sich. Nach Angaben von ZDFheute melden die Nachrichtenagenturen ein äußerst knappes Rennen: Laut dpa und Reuters liegt Netanjahus rechtskonservative Partei Likud vorn, laut der Nachrichtenagentur AFP die Opposition. Grundlage der ersten Prognosen sind Nachwahlbefragungen.

Rund 7,3 Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Die zentrale Wahlkommission meldete die höchste Beteiligung seit Beginn der Erfassung 1973. Bis 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) hatten nach ihren Angaben 66,7 Prozent abgestimmt, bei der Wahl 2022 waren es zur selben Uhrzeit 55,7 Prozent. Bis 19 Uhr MEZ stieg der Wert auf 74,3 Prozent, gegenüber 66,3 Prozent im Jahr 2022. Medienberichten zufolge kamen mehr als 70.000 Israelis aus dem Ausland, um zu wählen.

Eisenkot hatte für den Fall eines Regierungswechsels einen neuen Politikstil angekündigt. „In Israel weht ein Wind der Veränderung“, sagte er. Einen echten Kurswechsel in der Politik gegenüber dem Westjordanland und dem Gazastreifen halten führende Politiker nach ihren Aussagen allerdings für unwahrscheinlich, berichtete die tagesschau.

Bis das amtliche Endergebnis vorliegt, könnten nach Angaben von ZDFheute noch einige Tage vergehen.

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: U.S. Embassy Jerusalem / Wikimedia Commons / CC BY 2.0 · Archivbild Februar 2025: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem · Foto: יהב טרודלר (Yahav Trudler - Yahav Studio‬‏) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild · Foto: Suicasmo / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild 2018: die Knesset, Israels Parlament, in Jerusalem · Foto: Anat Frank Gurli (ענת פרנק גורלי) / Wikimedia Commons / CC BY 2.5 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle

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