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BESCHEID

Umwelt Von der Bescheid-Redaktion aus der Feierabend-Ausgabe vom

Endlagersuche: 5 Bundesländer raus

Arbeitsstand der BGE: Standortregionen erst Ende 2027, das letzte Wort hat der Bundestag.

Archivbild zu „Endlagersuche: 5 Bundesländer raus“
Foto (Ausschnitt): Wikimedia-User Jivee Blau / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild

Bei der Suche nach einem Endlager für den Atommüll aus deutschen Kernkraftwerken kommen nur noch weniger als 5 Prozent der Landesfläche infrage. Das geht aus neu veröffentlichten Arbeitsständen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hervor, wie die tagesschau berichtet. Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der Suche.

Die fünf Länder sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgeschieden: das Saarland bereits 2020, Rheinland-Pfalz 2025, Sachsen, Berlin und Hessen erst 2026. Zu Beginn der Suche im Jahr 2020 lagen noch knapp 54 Prozent der Fläche Deutschlands im Suchgebiet. Wer wissen will, ob die eigene Region noch dabei ist, findet die Ergebnisse als interaktive Karte auf der Internetseite der BGE.

Gesucht wird ein unterirdisches Lager für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll, der in mehr als 60 Jahren Atomkraft angefallen ist. Der Standort soll eine Million Jahre lang Sicherheit bieten und bis spätestens 2050 gefunden sein. Als grundsätzlich geeignete Gesteine gelten Granit, Salz und Ton.

Verbindlich sind die neuen Arbeitsstände noch nicht. Die Teilgebiete werden erst Ende 2027 auf Standortregionen eingeengt. Über den endgültigen Standort entscheidet der Bundestag.

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: KaiMartin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild 2011: Castor-Behälter mit Atommüll auf einem Güterwagen · Foto: Carsten Steger / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · 2024: Zwischenlager Gorleben aus der Luft · Foto: Wikimedia-User Jivee Blau / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild · Foto: Jacek Rużyczka / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild 2020: Castor-Transport in Elsfleth · Videoclip: Pexels · Quelle

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