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Wirtschaft Von der Bescheid-Redaktion aus der Spezial vom

Ingolstadt: unter 100.000 Jobs

Arbeitslosenquote im September 5,2 % (Vorjahr 4,9 %) – laut Arbeitsagentur trifft es vor allem das Verarbeitende Gewerbe

Archivbild: Kreuztor in Ingolstadt zu „Ingolstadt: unter 100.000 Jobs“
Foto (Ausschnitt): GFreihalter / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild: Kreuztor in Ingolstadt

In Ingolstadt, dem Stammsitz von Audi, ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse erstmals seit Jahren unter 100.000 gefallen: auf 99.872. Gegenüber dem Vorjahr ging sie um 2.463 zurück, seit dem Höchststand um 7.628. Die Kurve zeigt seit 2019 stetig nach unten, berichtete das Ingolstädter Portal O-T(h)öne im Juli.

Wirtschaftsreferent Rosenfeld stellte die Zahlen in seiner letzten Stadtratssitzung in diesem Amt vor. Der angekündigte Stellenabbau bei Audi mache sich bereits bemerkbar, sei in der Statistik aber „noch nicht vollständig enthalten“, sagte er. Der Wert von 99.872 könnte deshalb noch nicht der Tiefpunkt sein.

Die Agentur für Arbeit Ingolstadt führt den Rückgang auf die Strukturkrise und die Folgen der Transformation zurück. Neben dem Minus von 2.463 Beschäftigten im Stadtgebiet verlor der Landkreis Eichstätt 600; betroffen sei vor allem das Verarbeitende Gewerbe.

Im September 2026 waren in der Stadt 4.376 Menschen arbeitslos gemeldet, 301 oder 7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Arbeitsagentur am Donnerstag, 1. Oktober, mit. Die Arbeitslosenquote lag wie im August bei 5,2 Prozent, vor einem Jahr bei 4,9 Prozent. Audi betont unterdessen, Deutschland und Europa sollten das industrielle Rückgrat des Unternehmens bleiben.

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: GFreihalter / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild: Kreuztor in Ingolstadt · Foto: Derbrauni / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild: museum mobile am Audi-Standort Ingolstadt · Foto: Derbrauni / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild: museum mobile am Audi-Standort Ingolstadt

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