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Wirtschaft Von der Bescheid-Redaktion aus der Morgenausgabe vom

Tankrabatt: Beim Diesel kommt nur ein Teil an

Noch kein Deckel: Vorbild sind Luxemburg oder Belgien – der Tankrabatt seit 1. Oktober beträgt 17 Cent pro Liter.

Symbolbild zu „Tankrabatt: Beim Diesel kommt nur ein Teil an“
Foto (Ausschnitt): Bescheid · Symbolbild

Der seit 1. Oktober geltende Tankrabatt kommt bei Benzin nahezu vollständig an den Zapfsäulen an, bei Diesel nur zum Teil. Das zeigen Daten des Tankrabatt-Trackers des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, die das Institut am Donnerstag, 22. Oktober, veröffentlichte. Von der Steuersenkung um 17 Cent je Liter wurden bei Diesel in den sieben Tagen davor nur rund 14 Cent an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergegeben.

Bei Super E5 wurden nach Angaben des ifo Instituts die vollen 17 Cent weitergegeben, bei Super E10 16 Cent. Kumuliert kommt das Institut auf rund 16 Cent bei E5 und jeweils nur 14 Cent bei Diesel und E10.

Bund und Länder hatten das Entlastungspaket am Freitag, 18. September 2026, beschlossen. Der Bund senkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 um 14 Cent pro Liter, mit Umsatzsteuer sind es 17 Cent. Die Entlastung beträgt laut Bundesregierung insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro, die Länder tragen 1,25 Milliarden Euro bei. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sagte damals: „17 Cent weniger pro Liter, das macht einen Unterschied.“

Einen Spritpreisdeckel gibt es noch nicht. Der Bund will mit der Mineralölwirtschaft verhandeln, um spätestens zum 1. Januar 2027 einen Deckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens einzuführen. Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, erklärte, der Deckel sorge dafür, „dass die Preise nach oben gedeckelt sind und nach unten Wettbewerb weiterhin möglich ist“.

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Bescheid · Symbolbild · Foto: Bescheid · Symbolbild · Foto: Emilius123 / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle

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