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BESCHEID

Blaulicht Von der Bescheid-Redaktion aus der Eilmeldung vom

1945 fast unversehrt, nun Großbrand

Gebaut, um ausländische Gäste und Diplomaten zu beeindrucken – heute zeigt dort eine Ausstellung die Geschichte des Hauses.

Archivbild zu „1945 fast unversehrt, nun Großbrand“
Foto (Ausschnitt): Tobi85 / Wikimedia Commons / Public domain · Archivbild

Das Kehlsteinhaus entstand laut Berliner Zeitung in den Jahren 1937 und 1938 auf Initiative des NS-Funktionärs Martin Bormann und gehörte zum Machtzentrum der nationalsozialistischen Führung am Obersalzberg. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wurde es 1938 fertiggestellt und lag in einem abgeriegelten, für die Öffentlichkeit gesperrten Wohn- und Regierungsareal.

Das Haus sollte vor allem ausländische Gäste und Diplomaten beeindrucken. Der Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden schreibt dazu: „Tatsächlich blieb die Bedeutung des Kehlsteinhauses gering.“ Adolf Hitler habe dort Diplomaten oder andere ausländische Gäste empfangen, „viel häufiger nutzte es die am Obersalzberg versammelte NS-Entourage zur Erholung und für private Feiern“. Hitlers eigentlicher Wohnsitz, der Berghof, lag laut Berliner Zeitung an anderer Stelle.

Als alliierte Luftangriffe im April 1945 große Teile des damaligen NS-Sperrgebiets zerstörten, blieb das Kehlsteinhaus nahezu unversehrt. Nach Kriegsende entging es zudem einer Sprengung.

Seit 1952 ist das auch Eagle's Nest (Adlernest) genannte Gebäude eine Berggaststätte, eine Ausstellung dort widmet sich seiner Geschichte. Wie groß der Schaden durch den Brand ist und welche Teile des historischen Bauwerks erhalten werden können, ließ sich am Samstagmorgen laut Berliner Zeitung nicht abschließend beurteilen.

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Tobi85 / Wikimedia Commons / Public domain · Archivbild 2007: Inschrift am Eingang des Kehlstein-Tunnels · Foto: Michael.F.H.Barth / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild 2018: Tunnel zum Aufzug ins Kehlsteinhaus · Foto: Geolina163 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild 2016: Fassade des Kehlsteinhauses, vor dem Brand · Foto: Tobi85 / Wikimedia Commons / Public domain · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle

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