Zum Inhalt springen
BESCHEID

Politik Von der Bescheid-Redaktion aus der Feierabend-Ausgabe vom

Steuerschätzung: 43,4 Mrd. € mehr bis 2030

Klingbeil: Für 2027 keine neuen Spielräume, aber auch keine neuen Lücken.

Archivbild zu „Steuerschätzung: 43,4 Mrd. € mehr bis 2030“
Foto (Ausschnitt): Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0 · Archivbild

Der Staat kann bis 2030 mit 43,4 Milliarden Euro mehr Einnahmen rechnen als noch im Mai erwartet. Das geht nach Angaben der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) aus den Zahlen hervor, die der Arbeitskreis Steuerschätzung am Donnerstag, 22. Oktober, vorgelegt hat.

Laut Bundesregierung liegen die erwarteten Einnahmen des Gesamtstaats von 2027 bis 2030 im Schnitt um rund elf Milliarden Euro pro Jahr über der Mai-Schätzung. Allein der Bund nimmt 2027 demnach rund vier Milliarden Euro mehr ein, weil die Wachstumsaussichten besser sind. Die Regierung hat ihre Wachstumsprojektion deutlich angehoben und erwartet für dieses Jahr ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sieht für den Haushalt 2027 dennoch kaum Bewegung: „Für 2027 gewinnen wir insgesamt keine neuen Spielräume hinzu, wir müssen aber auch keine neuen Lücken schließen.“ Weniger Geld kommt nach Angaben der Bundesregierung durch Änderungen im Steuerrecht herein, etwa durch die gesenkte Energiesteuer auf Diesel und Benzin.

Die DIHK nennt die steigenden Staatseinnahmen „zunächst eine gute Nachricht, aber kein Grund zur Entwarnung“. Der Verband fordert, mit dem zusätzlichen Geld die Stromsteuer für alle auf das europäische Maß zu senken.

In dieser Meldung

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0 · Archivbild · Foto: Spielhoelle / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Asurnipal / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Stephan van Helden / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle

Mehr davon? Abonnier Bescheid auf YouTube.

Jede Ausgabe in voller Länge, auch alle Spezials.

Push-Nachrichten · kostenlos

Wir sagen dir Bescheid.

Eilmeldungen sofort, auf Wunsch auch die Morgen- und die Feierabendausgabe. Du entscheidest, was ankommt — und stellst es jederzeit wieder ab.

Auf iPhone und iPad gehen Push-Nachrichten, sobald Bescheid auf deinem Home-Bildschirm liegt. Das dauert eine halbe Minute.

Dein Browser blockiert Benachrichtigungen von Bescheid. Du kannst das selbst aufheben — so geht es:

Das bekommst du
  1. Tippe in Safari auf „Teilen“ (das Quadrat mit dem Pfeil nach oben).
  2. Wähle „Zum Home-Bildschirm“ und tippe auf „Hinzufügen“.
  3. Öffne Bescheid vom Home-Bildschirm und schalte die Benachrichtigungen dort ein.

Du brauchst iOS 16.4 oder neuer.

Wir speichern nur die Adresse, die dein Browser vergibt, und deine Themenwahl — keinen Namen, keine E-Mail. Datenschutz

App

Bescheid auf deinen Startbildschirm

  1. Tippe in der Leiste von Safari auf Teilen — bei neueren iPhones steckt es in einem Menü der Leiste: „…“ rechts oder das Seitenmenü links.
  2. Wähle „Zum Home-Bildschirm“.
  3. Tippe auf „Hinzufügen“. Fertig — öffne Bescheid ab jetzt vom Home-Bildschirm.
  1. Tippe oben rechts in Chrome auf das Menü ⋮.
  2. Wähle „Installieren und Verknüpfung erstellen“ — in älteren Versionen heißt es „App installieren“.
  3. Bestätige mit „Installieren“. Fertig.
  1. Klicke in der Adressleiste auf das Installieren-Symbol — oder öffne das Browser-Menü.
  2. Wähle „Bescheid installieren“.
  3. Bescheid öffnet danach in einem eigenen Fenster, ohne Browserleiste.

Lieber im Video ansehen

Kein App-Store, keine Anmeldung. Bescheid lädt nichts von fremden Servern und legt nur auf deinem Gerät ab, was du gelesen hast.