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Politik Von der Bescheid-Redaktion aus der Spezial vom

Mehr als 3.000 Mitglieder-Adressen offen

Ganze Mitgliederlisten aus NRW sind laut ntv öffentlich zugänglich – betroffen sind Privatpersonen.

Symbolbild zu „Mehr als 3.000 Mitglieder-Adressen offen“
Ausschnitt · Symbolbild: Gül Işık / Pexels · Quelle

Unter den veröffentlichten AfD-Daten ist nachweisbar eine Liste von mehr als 3.000 Parteimitgliedern aus Nordrhein-Westfalen (NRW). Sie enthält nach Angaben von t-online Vor- und Nachnamen, Privatadressen und Telefonnummern.

RTL und ntv konnten die Daten einsehen. Sie fanden Aufnahmeanträge von Privatpersonen mit Wohnadresse, Telefonnummer und Bankverbindung. Ganze Listen mit Daten von Mitgliedern des Landesverbands NRW sind laut ntv öffentlich zugänglich.

Das Recherchezentrum Correctiv hat das Material gesichtet. In den Postfächern liegen demnach auch private Fotos, Kontoauszüge, Sprachnachrichten und Screenshots von Chats. Dazu kommen Informationen, die AfD-Leute über Mitglieder und Anwärter gesammelt haben, etwa zu Mitgliedschaften in Neonazi-Organisationen und zu rassistischen Äußerungen.

Die AfD erklärte: „Die AfD-Daten wurden illegal kopiert. Das ist eine Straftat.“ Wer die Daten nutze, heiße ein Verbrechen gut und missachte oftmals das Persönlichkeitsrecht. Der Berliner Datenschutzbeauftragten meldete die Partei den Vorfall nach Angaben eines Sprechers der Behörde am Dienstagabend, 20. Oktober, gegen 19 Uhr. Vorgeschrieben ist eine Meldung innerhalb von 72 Stunden, nachdem ein Datenleck bekannt wird.

Bilder im Video (Ausschnitte): Symbolbild: Gül Işık / Pexels · Quelle · Symbolbild: Sergey Meshkov / Pexels · Quelle · Symbolbild: Maksim Goncharenok / Pexels · Quelle · Symbolbild: Elif / Pexels · Quelle · Videoclip: Pexels · Quelle

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