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BESCHEID

Ausland Von der Bescheid-Redaktion aus der Feierabend-Ausgabe vom

Diesel-Protest: Leere Regale in Süditalien

Lkw-Fahrer und Landwirte protestieren gegen hohe Dieselpreise – Rom will Staatshilfen schneller freigeben.

Symbolbild zu „Diesel-Protest: Leere Regale in Süditalien“
Foto (Ausschnitt): Maksym Kozlenko / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Symbolbild

In vielen Supermärkten in Süditalien sind die Regale leer, auch der Nachschub an Pasta stockt. Grund sind Proteste von Lastwagenfahrern und Landwirten gegen die hohen Dieselpreise, berichtet das ARD-Studio Rom für die tagesschau am Mittwoch, 21. Oktober. Seit mehreren Tagen stehen Lastwagen in mehreren Regionen im Süden des Landes still und blockieren Autobahnauffahrten. Supermärkte, Firmen und Tankstellen werden nicht mehr beliefert.

In einem Supermarkt in Palermo auf Sizilien sind die Fächer für Obst und Gemüse leer, ebenso die Kühlregale mit frischem Fleisch. Auch bei der Tiefkühlware klaffen große Lücken, und der Markt ist laut dem Bericht keine Ausnahme. Ein erster Hersteller hat die Produktion bereits ausgesetzt.

Die Protestierenden wehren sich gegen die gestiegenen Lebenshaltungskosten, vor allem aber gegen die hohen Dieselpreise. Ein Lastwagenfahrer, der in Kalabrien mitprotestiert, sagte der ARD: „Leider ist Tanken mittlerweile mit Angst besetzt.“ Er verbrauche so viele Liter, dass er sich kaum traue, auf den Preis zu schauen.

Der stellvertretende italienische Transportminister Edoardo Rixi kündigte nach einem Treffen an, die Regierung wolle die Transportbranche unterstützen: Bereits eingeplante staatliche Hilfen sollen schneller fließen, dazu kommen neue Mittel. Möglich ist laut dem Bericht ein tagelanger, landesweiter Streik im Transportgewerbe, der Italien faktisch lahmlegen würde.

Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Maksym Kozlenko / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Symbolbild · Foto: Sergey Ashmarin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild · Symbolbild: MICHOFF / Pixabay · Quelle · Videoclip: Pexels · Quelle

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