AfD gehackt: Wie viele Mails stehen jetzt im Netz?
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AfD gehackt: mehr als 420.000 Mails im Netz
Die AfD hat Anzeige erstattet; die Herkunft der Daten ist laut t-online nicht unabhängig bestätigt.
Mehr als 420.000 interne AfD-Mails stehen seit Dienstag im Netz. Die AfD bestätigt einen Hackerangriff im September und spricht von meist seit Jahren ungenutzten Postfächern. Laut heise reichen die Daten bis Anfang September. Wer dahintersteckt, ist unbekannt.
Bilder im Video (Ausschnitte): Fotos: Sandro Halank, Steffen Prößdorf / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild · Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 de · Archivbild · Symbolbild: ThisIsEngineering / Pexels · Quelle · Symbolbild: Rashed Paykary / Pexels · Quelle · Videoclip: Pexels · Quelle
Mehr als 3.000 Mitglieder-Adressen offen
Ganze Mitgliederlisten aus NRW sind laut ntv öffentlich zugänglich – betroffen sind Privatpersonen.
Im Leak steht laut t-online eine Liste von mehr als 3000 AfD-Mitgliedern aus Nordrhein-Westfalen, mit Namen, Privatadressen und Telefonnummern. RTL und ntv fanden Aufnahmeanträge von Privatpersonen samt Wohnadresse und Bankverbindung. Correctiv entdeckte private Fotos, Kontoauszüge und Sprachnachrichten.
Bilder im Video (Ausschnitte): Symbolbild: Gül Işık / Pexels · Quelle · Symbolbild: Sergey Meshkov / Pexels · Quelle · Symbolbild: Maksim Goncharenok / Pexels · Quelle · Symbolbild: Elif / Pexels · Quelle · Videoclip: Pexels · Quelle
Gefälschte AfD-Mail im Landtag zitiert
Nicht alles, was als AfD-Mail geteilt wird, stammt aus dem Leak.
Im Netz kursieren gefälschte AfD-Mails. Ein CDU-Abgeordneter zitierte eine davon im baden-württembergischen Landtag. Laut t-online steht sie nicht im Datensatz. Der nordrhein-westfälische AfD-Abgeordnete Andreas Keith und der Kölner Lokalpolitiker Christer Cremer weisen ihnen zugeschriebene Mails als Fälschungen zurück.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Mozamaniac / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Gunnar Klack / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Martin Hahn / Wikimedia Commons / CC0 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle
Anwalt rätKeine Namen aus dem Leak teilen
Wer Inhalte aus dem Leak verbreitet, dem können rechtliche Konsequenzen drohen.
Medienanwalt Jasper Prigge rät davon ab, Links oder Inhalte mit Namen oder Kontaktdaten aus dem Leak zu teilen. Laut Süddeutscher Zeitung können Privatleuten sonst rechtliche Konsequenzen drohen. Ob schon der Download strafbar ist, ist umstritten.
Bilder im Video (Ausschnitte): Symbolbild: Sound On / Pexels · Quelle · Symbolbild: Alfin Auzikri / Pexels · Quelle · Symbolbild: Julio Lopez / Pexels · Quelle · Symbolbild: Tahir Osman / Pexels · Quelle · Videoclip: Pexels · Quelle
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