BND-Chef: Gewaltsamer Konflikt mit Russland droht
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BND-ChefKonflikt mit Russland droht
Jäger spricht von einem „Schattenkrieg“: Von keinem anderen Land gehe eine so direkte Bedrohung für Deutschland aus.
Der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Martin Jäger, warnt heute im Bundestag: Deutschland sei in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten. Russland führe einen Schattenkrieg gegen uns, die Anschlagsgefahr sei real und gegenwärtig. Zugleich sagt er: Wir befinden uns nicht im Verteidigungsfall. Hinweise auf einen großangelegten Angriff auf Nato-Gebiet sieht der Bundesnachrichtendienst derzeit nicht.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Jan Kleihues (Stefan Müller, photographer) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 de · Archivbild · Foto: Ansgar Koreng / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 de · Archivbild · Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 de · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle
Die zwei Wochen vor der Warnung
26.9. Wadephul trifft Lawrow · 28.9. Erlass zu Metro Russland · 4.10. Merz in Kyjiw, 1 Mrd. € Militärhilfe zugesagt.
Die zwei Wochen davor: Am sechsundzwanzigsten September trifft Außenminister Wadephul seinen russischen Kollegen Lawrow, gut 20 Minuten, in den wesentlichen Punkten keine Einigung. Zwei Tage später stellt Putin Metro Russland per Erlass unter Zwangsverwaltung. Am Sonntag reist Kanzler Merz trotz Drohungen aus Moskau nach Kyjiw; währenddessen treffen russische Drohnen eine Brücke, zwei Menschen werden verletzt. Moskaus Außenamtssprecherin spricht laut russischer Staatsagentur RIA Nowosti von „PR auf Blut“.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Pressedienst der russischen Staatsduma / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild von 2025 · Foto: moskva.pictures / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild · Foto: President Of Ukraine / Wikimedia Commons / CC0 · Archivbild von 2024 · Foto: Maksym Kozlenko / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Archivbild · Foto: council.gov.ru / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild von 2022 · Videoclip: Pexels · Quelle
Konsulat dicht – und was jetzt folgt
Laut Merz hätte der Anschlagsversuch vom 4. August 2 Flugzeuge treffen können – Berlin ordnet ihn Russland zu.
Die Folgen bisher: Wegen des versuchten Anschlags am Flughafen Leipzig hat Deutschland das russische Konsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin geschlossen. Eine höhere zweistellige Zahl Russen musste ausreisen, so Kanzler Merz. Was folgt: Der Bundestag berät ein Gesetz, nach dem Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz in besonderen Gefahrenlagen künftig auch aktiv eingreifen dürfen. Und vor dem EU-Gipfel am fünfzehnten und sechzehnten Oktober will Merz eine Regierungserklärung abgeben.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Aagnverglaser / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Roy Zuo / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Roy Zuo / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Gerd Eichmann / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle
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