Pest-Verdacht: Was verlangt Wadephul von Russland?
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WadephulRussland schuldet Antworten
Laut AFP im Bild-Interview vom Freitag – die EU-Kommission forderte Russland am Donnerstag zum 3. Mal diese Woche auf, Informationen freizugeben.
Nach dem Tod einer Mitarbeiterin am Pest-Institut Irkutsk verlangt Außenminister Johann Wadephul von Russland volle Transparenz über die Forschung in russischen Laboren. Das sagte er am Freitag der Bild-Zeitung. Gegebenenfalls müsse die Europäische Union Reisebeschränkungen verhängen.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: UK Government / Wikimedia Commons / CC BY 2.0 · Archivbild 2025 · Symbolbild: Anton Kotlovskii / Pexels · Quelle · Foto: Superbass / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle
Moskau meldet Entwarnung
Alle Entwarnungen sind Angaben russischer Behörden – offiziell gilt eine Lungenentzündung unbekannter Herkunft als Todesursache.
Russlands Seuchenschutzbehörde hat am Donnerstag die Beobachtung der Kontaktpersonen beendet. Fast 5000 Laborproben zeigten laut Behörde keinen gefährlichen Erreger. Gab es einen zweiten Todesfall? Ein britisches Boulevardblatt berichtete davon, Moskau spricht von Fake – prüfen lässt sich das nicht. Die Weltgesundheitsorganisation kennt den Erreger nicht und fragt: Wenn nicht Pest – woran starb die Frau? Und haben Trump und Putin darüber gesprochen? Telefoniert haben sie am Freitagabend. Laut Kreml ging es um Ukraine, Iran und Öl – die Pest erwähnt der Kreml nicht.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Gennady Grachev from Moscow, Russia / Wikimedia Commons / CC BY 2.0 · Archivbild · Foto: Pressedienst des russischen Präsidenten / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild 2017 · Foto: Vyacheslav Argenberg / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild · Foto: kremlin.ru / Wikimedia Commons / CC BY 4.0 · Archivbild vom 1. September 2026 · Videoclip: Pexels · Quelle
Keine unmittelbare Gefahr
Der ECDC reichen die Informationen nicht für eine belastbare Risikobewertung – laut RKI wurde seit Jahrzehnten kein Pestfall nach Deutschland eingeschleppt.
Bundeswehr-Mikrobiologe Wölfel sieht derzeit keine unmittelbare Gefahr für Deutschland: Lungenpest überträgt sich vor allem bei engem Kontakt. Laut Robert Koch-Institut endet die Ansteckungsgefahr 72 Stunden nach Beginn wirksamer Antibiotika. Europas Seuchenbehörde kann das Risiko bisher nicht belastbar bewerten.
Bilder im Video (Ausschnitte): Foto: Der Kob-Lenzer / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Foto: Fridolin freudenfett / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Symbolbild: https://kaboompics.com/ / Pexels · Quelle · Foto: Uvesvensson / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Archivbild · Videoclip: Pexels · Quelle
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